Mediation – Frieden stiften

Mediation hat eine lange Geschichte und doch scheint sie erst in neuerer Zeit vermehrt von Bedeutung zu sein. Das Gesetz zur Förderung der Mediation (Mediationsgesetz) und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung trat am 26. Juli 2012 in Kraft. Es wird bei Scheidungsverfahren, im Familienrecht, in Schulen, in Wirtschafts- und Politikkonflikten inzwischen häufig praktiziert.

An einem Konflikt sind mindestens zwei Parteien beteiligt. Gesetze, Vorschriften oder allgemeine Vorstellungen geben Anlass zu unterschiedlicher Auslegung. Um zu einer Lösung zu kommen, braucht es eine unparteiische Person, die von allen Beteiligten akzeptiert wird, den Mediator.

Die Professionalisierung der Mediation hat durch psychologische Erkenntnisse aus der Konfliktforschung, der Kommunikationsforschung, der Problemlöseforschung, der Emotions-und Motivationsforschung einen starken Wissenszuwachs erhalten. Gute Mediatoren bringen Gegner dazu, die Tiefenstruktur eines Konfliktes zu erkennen bzw. sich ihm zu stellen. Sie helfen, die Perspektive der Gegenseite anzusehen und im besten Falle zu verstehen. Sie erweitern den Blick der Gegner über den Konflikt hinaus.

Mediation kann somit helfen, in eine friedliche Zukunft zu investieren.

Auf der Grundlage des bewährten Metakonzepts der Allgemeinen Beratung, Psychotherapie und Seelsorge (ABPS) wurden am ETS / Lee University Mediatoren ausgebildet, die nicht nur psychologische, sondern auch geistliche Möglichkeiten in den Mediationsprozess einbeziehen. Sie können ihre Hilfe gerne in Anspruch nehmen bei:

  • Ehe- und Familienstreitigkeiten
  • Eltern – Kind – Konflikten
  • In schulischen Konflikten
  • In Gemeindekonflikten
  • In unterschiedlichen anderen Konfliktsituationen

Es gibt sicherlich auch in Ihrer Nähe eine/n Mediator/In, der nach dem ABPS Prinzip arbeitet. Adressen können sie erfahren über:

Dorothee Hoffmann
Bohlhalde 10
72501 Gammertingen
Tel.: 07574-3459
e-mail: d.hoffmann@bts-ips.de