Die Ausbildung der BTS in „Allgemeine Beratung, Psychotherapie und Seelsorge“ ABPS®

„Lebens- und Sozialberater (BTS)“

Eine Ausbildung

  • für Seelsorger und Mitarbeiter in christlichen Gemeinden
  • zum Kennen lernen der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen
  • mit praktischen Hilfen für das Miteinander in Familie, Gemeinde und Beruf

Bei uns können Sie sich von ehrenamtlicher Zusatzqualifikation bis hin zur professionellen Beratertätigkeit ausbilden lassen.

Informieren Sie sich über das Ausbildungs-Curriculum zum Lebens- und Sozialberater (BTS) und über die BTS Fachbereiche.

Durch alle Kursbausteine der Ausbildung zieht sich ein roter Faden: Es ist das integrative Konzept einer Seelsorge, die den Menschen und seine Probleme ganzheitlich sieht. Geist, Seele und Leib sind unter biblischem Blickwinkel eine Einheit und deshalb stets aufeinander bezogen. Vor diesem biblischen Hintergrund prüfen wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Medizin, Psychotherapie, Psychologie und Pädagogik und übernehmen das, was für den ganzheitlichen Ansatz verwendbar ist und den biblischen Aussagen nicht widerspricht.

Ausbildungs-Curriculum

Grundkurs

Der Grundkurs als Einführung in die Allgemeine Beratung; Psychotherapie und Seelsorge ABPS®.

Das lernen Sie im Grundkurs:

 

  • Ein an der Bibel orientiertes Menschenbild  sieht Geist, Seele und Leib als eine untrennbare Einheit (1.M.2,7). Im Grundkurs klären wir die Begriffe Seelsorge, Beratung und Psychotherapie.
  • Seelsorger sollten sich selbst gut kennen, deshalb vermitteln wir erste Schritte zur Selbst- und Fremdwahrnehmung.
  • Was sagt die Bibel über Heil und Heilung. Wir werden besonders diese biblischen Dimensionen der Seelsorge beleuchten.
  • Wir sprechen über medizinische Deutungen seelischer Störungen sowie psychologische Erkenntnisse des Lernens und der seelischen Entwicklung.
  • Weitere Inhalte sind unter anderem die Einführung in das seelsorgerliche Gespräch, Vergangenheitsbewältigung und die Seelsorge für den Seelsorger selbst („Psychohygiene“).
  • Den Abschluss bilden praktische Übungen.

Mit unserem Lehrplan lehnen wir uns an die langjährigen Erfahrungen mit zahlreichen BTS-Grundkursen an. Hinzu kommen ganz neue Forschungsergebnisse aus der „Allgemeinen Psychotherapie und Seelsorge“. Sie brauchen keine besonderen schulischen Voraussetzungen – aber Sie sollten die Liebe zum Wort Gottes und die Liebe zum Nächsten mitbringen. Der Grundkurs ist eine abgeschlossene Einheit. Er bietet viele Möglichkeiten darauf aufzubauen und sich weiterzubilden. Der Kurs kann aber auch gut als eine kurze und kompakte Fortbildungseinheit von Personen besucht werden, die einfach ein stückweit Verbesserung ihrer allgemeinen seelsorgerlichen Kompetenz wünschen. (Einzelheiten siehe BTS-Broschüre und  Ausbildungs-Curriculum).

Die Aufbaukurse

Wer am Grundkurs teilgenommen hat, kann die BTS-Ausbildung mit dem Aufbaukursprogramm fortsetzen (Aufbaukurse Lernen, Theologie, Medizin, Selbst- und Fremdwahrnehmung).

Wir haben nach dem Grundkurs jetzt drei Aufbaukurse im Angebot, die im Zusammenhang gesehen werden müssen und die den wesentlichen Aspekten der „bedürftigen Seele“ folgen:

Im Bereich von Soma sind es medizinische Hilfestellungen, im Bereich von Psyche vorwiegend Lernprozesse und im Bereich von Pneuma stehen Schuld und Vergebung, Gebet und innere Heilung im Mittelpunkt. Daneben haben wir den Aufbaukurs der „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ gestellt, weil für den Berater, Seelsorger und Therapeuten der Wahrnehmungsprozess zu den wichtigsten diagnostischen Qualifikationen gehört. (Einzelheiten siehe BTS-Broschüre und Ausbildungs-Curriculum).

Die Module (Vertiefungs- und Praxiskurse)

Wenn die Studierenden diese Aufbaukurse abgeschlossen haben, können sie die (zumeist eintägigen) „Module“ besuchen und sich so eine Ausbildung individuell zusammenstellen, die ihrem persönlichen Seelsorgeschwerpunkt entspricht. Die Module orientieren sich ebenfalls an der Systematik der Aufbaukurse, also den Schwerpunkten Theologie, Lernen, Medizin und Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Wir haben über 30 Module im Angebot. D.h. je nach Einsatz und Zielgruppe mehr beraterisch, mehr therapeutisch, mehr pädagogisch, mehr auf die Familie bezogen, auf den Arbeitsplatz oder die Gemeinde. Und selbstverständlich werden in diesen Kursen nicht nur Krisen behandelt, sondern auch alles besprochen, was als Prophylaxe vorbeugend hilfreich sein kann. (Einzelheiten siehe BTS-Broschüre und Ausbildungs-Curriculum).

Begleitet wird die Ausbildung durch Supervisionsveranstaltungen (Supervision .pdf), in denen der Berater und Seelsorger seine Fälle vorstellt und Hilfestellung für sich selbst und für seine Ratsuchenden erhält. Mehr als bei der „alten“ Ausbildung legen wir auch großen Wert auf die individuelle Betreuung und Begleitung der Studierenden. Mit dem Persönlichkeitsstrukturtest PST-R erhalten sie eine genaue Beschreibung über sich selbst und können dann gut an sich arbeiten. In einem Einzelgespräch, das während oder nach den Aufbaukursen stattfindet, werden Hilfe-Stellungen zur Planung der Ausbildung gegeben (Einzelsupervision). Bereits während der Aufbaukurse können auch schon die Supervisions-Seminare besucht werden. Dort lernt man unter Begleitung die praktischen Seiten der Seelsorge und Beratung.

Die gesamte Ausbildung zum „Therapeutisch-Beratender Seelsorger“ umfasst 823 Lerneinheiten (einschl. Supervision) und ist so zusammengesetzt, dass man sie zügig (ca.1 bis 2 Jahre) oder auch über einen längeren Zeitraum hinweg abschließen kann. Die abgeschlossene Ausbildung wird mit einem Zertifikat auf der Grundlager der ABPS® bestätigt.

Die Ausbildung zum „Begleitender Seelsorger“ umfasst ca. 180 bis 200 Lehreinheiten (LE) und wird mit einem Zertifikat als „Begleitender Seelsorger“ auf der Grundlage der ABPS® bestätigt.

Die Grundkonzeption unserer Arbeit ist in dem Buch von Michael Dieterich: „Einführung in die Allgemeine Psychotherapie und Seelsorge“ (Brockhaus Verlag, Wuppertal 2001) ausführlich dargestellt. Das Konzept wird vom Hochschulinstitut) laufend evaluiert und weiterentwickelt. Damit ist sowohl der Anschluss an neue wissenschaftliche Erkenntnisse als auch die Bibeltreue gewährleistet.

Der PST-R ( http://www.pst-r.de/) kann über das Institut für Praktische Psychologie (dieterich@i-p-p.org) bezogen werden. Die Auswertung beinhaltet ein detailliertes Gutachten, welches Auskunft gibt über die empfohlenen Förderprogramme.  www.i-p-p.org